Europa ruft immer lauter: Echte Demokratie jetzt!

In immer mehr Ländern Europas regt sich Widerstand gegen das korrupte Finanzsystem und ihren politischen Marionetten. Auch in Deutschland wird die Uns-gehts-doch-gut-Maske fallen.

Ganz Spanien ist übersät von Camps, in Griechenland gehen Tag für Tag zehntausende Bürger auf die Straße, nicht empört, sondern wütend! In Paris wurde am Sonntag gewaltsam den Place de la Bastille geräumt, die Proteste gehen jedoch weiter. Inzwischen wurde nach dem „Arabischen Frühling“ der „European Summer“ ausgerufen und Bürger aus fast allen Ländern Europas organisieren sich zu einer Massenbewegung. Auch in Deutschland stehen die Zeichen auf Sturm.

Denn auch bei uns wird gelogen was das Zeug hält. Ob Schuldenkrise, Arbeitslosenzahlen, Energiefragen oder zahllose andere Themen – was die Mainstreampresse verschweigen will, ist für die meisten Bürger Europas ganz offensichlich: Mit echter Demokratie hat das alles nichts mehr zu tun, sondern um das langsame Ausbluten lassen bis auch in Deutschland oder Frankreich der letzte Rest von Freiheit und Eigentum geschluckt ist. Doch das Wesen der Finanzvampire ist nun ans Tageslicht gekommen und auch ihre politischen Helferleins sind längst entlarvt. Es läuft auf zwei Möglichkeiten hinaus: Mehr und echte Demokratie und Neuordnung des Banken- und Finanzsystems oder die totale Unterdrückung! Es geht um unsere Freiheit. Es geht um jeden von uns!

Frühere Artikel:

Spanische „Echte Demokratie jetzt!“-Bewegung: Polizisten schlagen brutal auf friedliche Protestler ein! 27. Mai 2011

Massenproteste in Spanien: „Echte Demokratie jetzt!“ 20. Mai 2011

Der geniale Raubzug geht weiter 14. Mai 2011

Links:

Eurpean Summer

Spanishrevolution

Echte Revolution jetzt bei Facebook

Hier der Artikel „Und nebenbei Ägypten!“, in dem ich am 3. Februar 2011 schon beschrieb, dass diese Bewegung auch Europa erreichen wird.

Und nebenbei Ägypten

Morgens bei Toastbrot und Ei hören wir die Nachrichten im Radio und sind froh zu hören, dass es nicht zu weiteren Eskalationen zwischen Regierungstreuen und Regimegegnern in Kairo gekommen ist. Wird schon gutgehen, denken wir. Und schon sitzen wir im Audi auf dem Weg ins Büro und summen leise zu den neuesten Hits im Radio.

Dabei wird nicht nur die Situation in Kairo in seiner Dramaturgie unterschätzt. Wir erleben hier keinen politisch inszenierten Aufstand, ein vom Ausland motivierten Regimewechsel. Wir erleben aber auch keinen brutalen Niederschlag, der dem Ausland die geopolitische Ordnung sichert. Nein, dieser Aufstand in Ägypten und zuvor der in Tunesien geht ganz spontan und unabhängig vom Volk aus. Daher ist weltweit die Überraschung, aber auch die Verunsicherung so groß. Deshalb hält sich auch das Militär noch zurück. Welcher ist nun der strategisch beste Schritt? Mit Sicherheit werden im Hintergrund alle möglichen Szenarien ausgelotet. Gesucht wird fieberhaft nach einem Ergebnis, das sowohl die Interessen der Armee, den verbündeten Partnern im Ausland und auch den Forderungen der Millionen Ägypterr gerecht wird. Vermutlich ist die Zeit von Mubarak aber so oder so abgelaufen. Dies gilt nicht nur für die Diktatoren in Tunesien, Ägypten und anderen arabischen Staaten. Nein, wir sind wir mitten im Beginn einer hochdramatischen Zeit, die unsere komplette Welt verändern wird – und wenn wir jetzt aufpassen, dann auf jeden Fall zum Positiven. Wenn wir aber nicht aufpassen, werden wir mehr zu mehr zu schafenden Schafen in eine Überwachungsstaat. Über Jahrzehnte war es möglich, eine Welt um uns aufzubauen, die profitgesteuert entweder die demokratischen Staaten in Konsumstaaten verwandelte und ausbeutete oder die diktatorischen Staaten zu abhängigen Rohstofflieferanten degradierte. Auf der anderen Seite die Kommunisten, die „Bösen“! Und dazwischen jede Menge diplomatischer Wachs.

Es hätte alles so einfach bleiben können. Wer fragt sich schon wie Geld entsteht, bei wem wir und auch die anderen Länder die extrem hohen Schulden haben? Wer hinterfragt schon die planwirtschaftlichen Eigenschaften der EU und ob wieviel Souverinät das eigene Land noch genießt? Wer hinterfragt, welchen und wieviel Einflus die globalen Konzerne auf die nationale Politik nehmen? Wer sucht nach Antworten auf Krieg, Armut und Terrorangst? Das sind die Dinge, mit denen sich die Internetjünger aber nun weltweit auseinander setzen. Wie kommt Genfrass auf unsere Teller? Die klassischen Medien klären nicht auf, sondern machen sich zu Komplizen der geistig Angeklagten. Aber das Internet bietet nicht nur den sozialen Netztwerken blitzschnellen Informationsaustausch über Ländergrenzen hinweg, sondern beantwortet auch eben solche Fragen und liefert die Möglichkeit, die vermeintlich tatsächlichen Zusammenhänge in dieser Welt zu verstehen und zu verbreiten. Natürlich: rechts- und linksgerichtete, esoterische und religiöse Gruppen versuchen mit populären Themen wie z.B. 9/11 die Suchenden für ihre Interessen zu gewinnen. Aber auch hier ist eine Veränderung festzustellen: Das Verbindende zählt mehr als das was voneinander trennt, für Rattenfänger und Extremisten ist da kein Platz.

Wer das Internet oder andere alternative Informationsquellen nicht aktiv für seine Weltanschauung zu ergänzen weiß, schafft eine riesen Verständnislücke zwischen sich und dieser neuen Generation. Aber das ist genau das, was wir erleben. Und deshalb wird man sich wohl auch hier irgendwann die Augen reiben und sich fagen wie denn so ein Aufruhr, Aufstand auch bei uns geschehen kann und was das alles soll. Stuttgart 21 (+) ist ein Strohfeuer gegen das was wir noch auf unseren Straßen erleben werden – weltweit! Es sei denn, die klaffende Lücke wird geschlossen. Das erfordert den offenen Dialog, eine transparente Politik und vor allem eine Politik FÜR das Volk und nicht für die Globalisten, Banken und Konzerne. Ein mehr Miteinander in unserem und auch jedem anderen Land wäre wünschenswert.

 

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Eine Antwort zu Europa ruft immer lauter: Echte Demokratie jetzt!

  1. MotzKlotz schreibt:

    Diese Zeit wird ganz sicher ein wichtiger Eintrag in die Geschichtsbücher

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