Der Geist ist aus der Flasche: Weltweite Proteste am 15. Oktober

Das globale Finanzbetrugssystem stößt an seine Grenzen. Zu offensichtlich werden ganze Generationen ihrer Zukunft beraubt. Wer glaubt, dass es sich bei den Protesten 2011 nur um eine Fußnote der Geschichte handelt, der irrt sich gewaltig. Es geht um die einfache Erkentnis, das dieser Planet nicht wenigen, sondern uns allen gehört. Und es geht um die Vernetzung von einem neuen Bewustsein: WIR sind das Volk. Überall auf der Welt.

Als im Januar in Ägypten die sogenannte Facebook-Revolution begann, ahnte kaum jemand, dass dies der Beginn einer Protestwelle sein würde, die sich über den ganzen Planeten zieht. Auch wenn sich die Gründe der bisherigen Proteste teilweise unterscheiden, so vereint doch sie ein wesentlicher Gedanke: Die Räuber, die Finanzmacht und ihre politischen Assistenten müssen die Weltbühne verlassen. Die Ironie besteht darin, dass der in der Presse oft als Vorbild genannte Arabische Frühling eine von westlichen Machtinteressen inszenierte Revolution war und ist. Die Proteste in Europa, Chile, Israel und nun auch in den USA richten sich aber genau gegen diese machtgierige Finanz- und Konzernelite. Die Verteilung von Macht und Wohlstand ist global aus den Fugen geraten. Eine persönliche Erkenntnis von Ungerechtigkeit ist nicht mehr eine individuelle Frage nach dem Versagen, sondern durch die soziale Vernetzung im Internet und der Vielzahl von tatsächlich unabhängigen Nachrichten die gemeinsame, globale Erkenntnis, dass die politischen Führer versagen. Ihre Abhängigkeit von Konzernen und der Finanzindustrie ist offensichtlich. Das Netz der Wahrheit breitet sich blitzschnell über unseren Planeten aus und die dicken, gierigen Fische werden sich darin verfangen. Da gibt es kein Zurück mehr. Diese Art von Demokratie, in der das Volk alle paar Jahre wählen darf, welche Farbe der Stift haben soll, mit dem die Plünderungsverträge unterschrieben werden, ist vorbei. Das Hintergrundwissen ist bei den Massen angekommen, und damit die Wut. Diese hört erst auf, wenn Demokratie wieder erlebbar und die Macht gleichmäßiger verteilt wird. Echte Demokratie, Freiheit und die Möglichkeit eines toleranten und friedlichen Miteinander ist möglich. Der Geist ist aus der Flasche.

Und jeder kann diesen Geist nun sehen. Die Massenmedien mögen dazu schweigen. Als in Israel oder New York die Proteste losgingen, las man in der deutschen Presse erst dann etwas davon als diese schon Wochen im Gange waren. Geschenkt. Werbefläche muss ja auch verkauft werden. Am 15. Oktober aber, wird sich die Spreu endgültig vom Weizen trennen. In 500 Städten weltweit werden die Menschen auf die Straße gehen, in Deutschland sind in 38 Städten Demonstrationen angekündigt. Längst sind von Spanien, Frankreich, Belgien und Deutschland Märsche im Gang, die am 15. Oktober in Brüssel ihr Ziel finden. Am 15. Oktober wird weltweit ein Zeichen gesetzt. Längst versuchen radikale Gruppierungen diese freie Bewegung zu unterwandern und für sich zu nutzen. Aber keine Chance. Kein Platz. Diese Geschichte ist vorbei. Obdachlose auf unseren Straßen, hungernde Kinder in Afrika, Krieg um Rohstoffe, Krieg gegen den Planeten, Stimmungsmache gegen Moslems, Christen und Juden, Terrorangstmache, Überwachungsstaat, Papiergeld, Genfood, Farmalobby usw. Es reicht!  Laßt uns alle dafür zusammenkommen, am 15. Oktober, vor deiner Tür! Jetzt ist die Zeit!

Termine in Deutschland: http://titanpad.com/15odeutschland

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3 Antworten zu Der Geist ist aus der Flasche: Weltweite Proteste am 15. Oktober

  1. Hasskerl schreibt:

    Völker, hört die Signale! Bankster und politische Eliten! Eure Stunde hat geschlagen! Jagt sie davon! Sie sind das Unglück der Menscheit! Sie sind schuld an der hohen Arbeitslosigkeit, am Elend und an den Angriffskriegen gegen souveräne Länder! Sie sind schuld an der Not und am Elend! Stoppt die Kriegsverbrecher Obama, Sarkozzy und Cameron! Bringt sie vor das Kriegsverbrechertribunal! Sarkozzy! Scharfe schon mal das Messer der Giutine! Die Rache ist mein sprach der Herr!

  2. Pingback: Wer Occupy für tot erklärt, hat nichts verstanden |

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