45-Fieber: Frau Merkel lädt sich beim Griechen ein

Frau Merkel war kürzlich unterwegs, um ihre griechischen Freunde zu besuchen. Die hatten erst gar keine Lust auf diesen Besuch, da sie halt ein bissl sehr deutsch ist und damit einfach nur nervt. Immer hat sie was zu meckern, aber es ist eben Mutti Merkel.

Nachdem Mutti Merkel sich bei den netten Griechen von nebenan angekündigt hatte, war schwer was los im Betrieb. Man hatte noch versucht, den Besuch abzuwenden, aber die Frau kann echt hartnäckig sein. Sie meinte, das wäre doch jetzt mal wider Zeit und so, die Nachbarn würden schon tuscheln und sie könne ja nebenbei auch mal mit deutscher Gründlichkeit helfen und die Buchhaltung überprüfen. Nun kam sie also und da musste natürlich erstmal richtig sauber gemacht werden. Nicht einfach, denn das ist ein echt großer Betrieb. Zuerst wurden 7.000 Kammerjäger einbestellt. Die mussten dafür sorgen, dass die ganzen Kakerlaken in Schacht gehalten werden, möglichst unauffällig.

Und dann kam sie und brachte ein paar Kumpels mit Krawatte mit. Erst nice talken und lächel, lächel … Und dann die heikle Frage: „Warum bist denn nun eigentlich gekommen Mutti?“ Merkel antwortete: „Ähm, ja … also: Ich hab da ja meine Kumpels und die wollen euch ein prima Geschäft vorschlagen!“ Der Grieche: „Aber die kenne ich doch, die waren doch alle schon mal da, wir haben doch schon fast gar nichts mehr außer ein paar Töpfe und Besteck!“ Plötzlich meldete sich ein Krawattenträger zu Wort: „Das kaufen wir Ihnen gerne ab, dann haben Sie wieder Geld für – entschuldigung (räusper) – besseres Essen. Und das Besteck leihen wir Ihnen einfach!“

In der Küche haben die Kammerjäger derweilen fleißig zu tun. Die Mistviecher wollen einfach nicht verschwinden, kriechen aus jeder Ecke … Gut, dass es Chemie gibt!

Der Grieche wiegt seinen Kopf hin und her, wägt ab und wendet sich dann wieder Mutti Merkel zu: „Weißt du, ich freue mich ja über deinen Bsuch und gute Geschäfte! Aber weißt du wie teuer meine ganzen Kammerjäger sind? Ja, ich bin da mal ganz offen! Die ganze Chemie, das Dreck wegmachen, der Verdienstausfall. jetzt, wo du hier bist und wir nicht richtig arbeiten können? Wenn du mir da entgegen kommen könntest?“

Und so waren nach diesem Besuch alle zufrieden. Na gut, außer die Kakerlaken natürlich. Die sind übrigens immer noch da.

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