Brockhaus-Lexikon: CO2-Anteil in der Atmosphäre seit 30 Jahren unverändert

Immer mehr freigesetztes Kohlendioxyd (CO2) soll für den angeblichen Klimawandel verantwortlich sein. Unzählige Gesetze und Verordnungen verweisen direkt oder indirekt auf den Treibhauseffekt, für den der CO2-Ausstoss die Hauptrolle spielen soll. Man muss annehmen, dass vor lauter Schreckensvisionen wie Überschwemmung ganzer Landmassen oder Wüsten in Deutschland kein Mensch mehr fähig ist ein Lexikon in die Hand zu nehmen. Denn da steht etwas ganz anderes.

Sogar Handel wird mit der Angst vor zuviel CO2 getrieben. Unternehmen kaufen sich das Recht, eine bestimmte Menge CO2 produzieren zu dürfen – von anderen Marktteilnehmern, die weniger CO2 als die festgelegte Höchstgrenze ausstossen. Jedes Unternehmen in der EU ist dazu verpflichtet, an diesem Handel teil zu nehmen, wenn es mehr als eine Tonne Kohlendioxyd produziert.

Jetzt kommen Worte wie „Klimaschwindel“, „Klimalüge“ und Aufklärungs-Klimakiller „Verschwörungstheorie“ immer öfter ins Spiel. Nun gut, die Wissenschaft muss sich auf verlässliche Daten stützen. Nehmen wir mal ganz einfach ein Lexikon zur Hand. Nicht irgendeins, sondern das aktuelle Brockhaus-Lexikon. Da finden wir unter „Kohlendioxyd“:

„Kohlendioxyd, CO2, farb- und geruchloses Gas, das bei Verbrennungsvorgängen und bei der tier. Und menschl. Atmung entsteht; kommt frei in der Luft vor (0,03 bis 0,04%) (…) Die steigenden CO2-Mengen in der Atmosphäre aufgrund der Verbrennung fossiler Brennstoffe verstärken den globalen Treibhauseffekt.“ Der Brockhaus in einem Band, 2012

Erst einmal fällt auf, dass der Anteil von CO2 in der Atmosphäre sehr, wirklich sehr gering ist. Aber da wir keine Wissenschaftler sind, wissen wir nicht genau, wie viel es an CO2 bedarf, um unsere Erde zu zerstören. Wir lesen schließlich in der Erklärung schließlich auch von steigenden CO2-Mengen, die den globalen Treibhauseffekt verstärken.

Die Brockhaus-Enzyklopädie (gehört seit 2009 zum Bertelsmann-Konzern) gibt es nun schon etwas länger, seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Aber man muss gar nicht soweit zurück gehen, um sich zu wundern. Gehen wir mal ins 1983. Da gab es natürlich auch eine Brockhaus-Ausgabe. Was finden wir da unter dem Stichwort Kohlendioxyd?

„Kohlendioxyd, CO2, farb- und geruchloses Gas, das bei Verbrennungsvorgängen und bei der tier. Und menschl. Atmung entsteht; kommt frei in der Luft vor (0,03 bis 0,04%) (…)“ Der Brockhaus in einem Band, 1983

Also hat sich da seit 30 Jahren nichts  geändert. Oder der Brockhaus darf als Quelle nicht mehr benutzt werden. Und wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, dass man Luft und Atmosphäre unterscheiden müsse, dann solle er rasch ein Lexikon zur Hand nehmen.

Ergänzung (11.04.2013): Ein Leser schickte mir freundlicher Weise einen Auszug aus einem Schweizer Lexikon von 1959 (SÜD-WEST Verlags- und Vertriebs-GmbH). Demnach ist seit 1959 der CO2-Anteil sogar gesunken:

CO2_1959

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10 Antworten zu Brockhaus-Lexikon: CO2-Anteil in der Atmosphäre seit 30 Jahren unverändert

  1. anvo1059 schreibt:

    Dieser Beitrag mag fundiert sein. Jedoch mein gesunder Menschenverstand sagt mir, das angesichts des stark gestiegenen CO2 Ausstoßes einerseits und der Vernichtung von CO2 Zehrern (Regenwälder, Grünland usw.) andererseits diese Feststellung nicht ganz stimmen kann. Es sei denn, die Natur hätte einen „CO2 Vernichter“ in petto von dem wir noch nichts wissen. Was aber stimmt, ist das kein Mensch wirklich sagen kann, wie viel CO2 zum „kippen “ des Klimas führt. Schwankungen im CO2 Gehalt hat es in der Erdgeschichte schon immer gegeben. Über die Auswirkungen kann man nur spekulieren. Im Übrigen den guten alten Brockhaus in Ehren, aber beim Berthelsmann Verlag ist etwas Skepsis wohl angebracht.

    • marc schreibt:

      IPCC,Wikipedia sagen das der Mensch seit der Industriealissierung für 0,01& Co2 zusätzlich verantwortlich ist.Sind 100 Teilchen pro Million der Atmosphäre-was aber fast nie erwähnt wird,jedes zusätzliche Teilchen Co2 hat weniger Wirkung wie das vorherige!Wäre Co2 um das doppelte gestiegen wäre die(vermutete)Wirkung nicht doppelt so stark.

      Ausserdem sagt eine neue Studie das Ruß viel stärker für die Erwärmung verantwortlich sein soll und Co2 nur halb so stark(diese Tage kann man aber lesen das Ruß verantwortlich für Abkühlung ist)ausserdem sollen Bakterien für Regenbildung vverantwortlich sein,die Sonnenwinde auch und eine neue Meeresströung wurde entdeckt.Das alles in dne letzen paar Monaten.Wie sollen also die Klimamodelle stimmen???Wenn in einer Rechnung 4/5 Daten fehlen kann kein richtiges Ergebniss rauskommen.Die Sonne spielte in den Klimamodellen übrigens nie eine Rolle-ja es darf gelacht werden.

  2. raptor schreibt:

    @anvo Sie vergessen das Pflanzen nachts über CO2 ausstoßen und das die Ozeane die Größten CO2 Speicher sind.

  3. Rainer schreibt:

    Interessanter ist doch, dass der Co2 Gehalt der Atmosphäre linear angestiegen ist, was man anhand offizieller Daten mit Excel nachrechen kann… ich kam auf 1,6 ppm pro Jahr für einen Zeitraum von 1972-2007. Währenddessen hat sich die Erdbevölkerung ca verzweifacht bis verdreifacht…

  4. Timo schreibt:

    Wie kann man auf die Idee kommen aus so einer ungenauen Angabe auf einen konstanten CO2 Gehalt zu schlussfolgern? Das wäre ja so als ob man, aus der Angabe in einem Lexikon von 1980 und 2010, dass Benzin zwischen 20 ct und 2 € kostet folgert, dass der Bezinpreis nicht gestiegen ist.
    Was in dem Lexikon steht ist natürlich nicht falsch! Nur lag 1983 der CO2-Gehalt bei ca. 340 ppm (0,034 %) und heute bei ca. 400 ppm (0,04 %).

    • U wap schreibt:

      Genau das habe ich auch gedacht, als ich diesen Artikel gelesen habe. Natürlich steigt der CO2 Gehalt nicht, wenn man einfach genügend Nachkommastellen weglässt! Die Zahlen sehen zwar im ersten Moment sehr wenig aus, sind aber dennoch entscheidend für unser Weltklima.

      • Björn Kügler schreibt:

        Ach so! Jetzt wird ein Schuh daraus. Einfach mehr Stellen hinterm Komma abwarten, dann kommt schon ein veränderter Wert. Ach so! Danke! Endlich mal streng wissenschaftliche Argumente. Wieviel dieses dann ermittelten Gesamtwertes stammt nach der allgemein wissenschaftlichen Lehr-Meinung vom Menschen ab? Wäre ja auch mal interessant zu wissen. Weiß das jemand? Zufällig? Nur mal so gefragt!

  5. schievelbeiner schreibt:

    Hatten wir nicht schon einen viel höheren CO2-Gehalt in der Erdgeschichte? Und waren es nicht sogar 25% (!!!)? Und ist die Welt untergegangen? Oder war es sogar ein „Wirtschaftswunder“ im Wachstum der Pflangzenwelt, weil anschließend der Sauerstoffgehalt dramatisch anstieg?

    Vielleicht ist es gar nicht der CO2 Gehalt in der Luft, sondern der Wasserdampf der von den großen Kraftwerken erzeugt wird ?? Die wissenschaftlichen Ergebnisse darüber werden einfach nicht veröffenticht, weil angeblich nocht nicht alle Fakten vorliegen!
    Und, hatten wir nicht schon immer in der Weltgeschichte starke Temperatur-Schwankungen?. (Einfach mal ein paar Bilder von niederländischen Maler aufrufen, die haben Winterlandschaften gemalt, wo die Kanäle bis auf den Grund zugefroren waren) Selbst zur „kleinen Eiszeit“ war der CO2-Gehalt wesentlich höher als jetzt. Bestimmt waren Neanderthaler daran schuld, weil sie mit ihrem Grill die Gletscherwelt zum Schmelzen gebracht haben, gelle?

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