Aufgewacht

Aufgewacht im trüben Grau
seh’ ich mich um und such’ das Licht
fasse mir mein kleines Herz
das immer kälter schlägt und schlägt
bis es fast wie Eis zerbricht

Im kopfbetäubender Stille                                                                                                        schleiche ich mit nackten Füßen
vorbei an dem Raum wo Fremde wohnen
behaupten zwar, ich sei ihr Kind
nur glauben kann ich’s leider nicht

Langsam durch das dunkle Haus
bis zur letzten großen Tür
Ich atme nicht und wunder mich
wie leicht sie sich nun öffnen läßt
erschreckend leicht wie Hassen gleich

Draußen nun in früher Stunde
gebärt der Horizont die Sonne
die lächelnd meine Seele streicht
Die Welt erwacht und winkt mir zu
läßt dunkle Schatten hinter sich
Ich gehe
laufe
fliege

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