Bernd Lucke und die AFD: Ein Zucken im Elfenbeinturm

Die Partei „Alternative für Deutschland“ ist der breiten Öffentlichkeit nur durch eine einzige Person bekannt: Prof. Bernd Lucke. In Talkshows ist der Parteivorsitzende ein gern gesehener Gast. Seine Argumente in Eurofragen wirken überaus kompetent und zeugen keinesfalls von einer Alternativlosigkeit. Und trotzdem hat er ein Problem: Die Wähler nehmen Bernd Lucke nicht an. Denn trotz vieler und richtiger Worte bleiben inhaltliche Widersprüche. Und auch die Person Lucke hinterlässt in seinem Auftreten Fragezeichen.

Wenn in Talkshows die vielbeschriebene „Eurokrise“ diskutiert wird, ist Bernd Lucke von der AFD regelmäßiger Gast. Von Illner über Maischberger bis Lanz: Eurogegner Lucke weiß seine Argumente genau zu platzieren. Und wer kann ihm auch widersprechen? Südeuropa leidet unter der deutschen Euro-Politik. Unser Schuldenberg wächst und wächst. Und auch vor dem Euro waren die Beziehungen zwischen Deutschland und den europäischen Nachbarn ausgezeichnet. Außerdem: es gehe ja um unsere Kinder!

Argumentativ ist Lucke meist überlegen. Die Euroretter wissen sich letztendlich nur damit zu wehren, dass Deutschland auf Grund seiner Geschichte die Verantwortung für ein friedliches und solidarisches Europa übernehmen müsse (wobei der folgerichtige Satz „Koste es dem deutschen Steuerzahler was es wolle!“ vermieden wird). Man könnte also meinen, dass die ADF wäre ein ideales Auffangbecken politikverdrossener, frustrierter Steuerzahler. Und tatsächlich: Im April 2013 konnten sich 15 % der Deutschen vorstellen, die AFD zu wählen. In den letzten Umfragen (Allensbach-Institut) verschwand die AFD jedoch aus dem relevanten Bereich und dümpelt mit 2% Zustimmung so vor sich hin. Warum ist das so?

Subtext: Die Krise ist zum Lachen

Bei jedem öffentlichen Auftritt von Prof. Bernd Lucke fällt folgendes auf: Er lächelt, er grinst, nimmt dazu aber eine angespannte, steife Haltung ein. Er weiß um sein Korsett. Es ist seine Argumentationslinie, an die er sich klammern kann. Denn diese steht scheinbar unumstößlich. Wenn Lucke dann tatsächlich an der Reihe ist, sich vorzustellen oder um sein erstes Argument zu bringen, zittert seine Stimme leicht. Das ist ihm bis hierhin keinesfalls vorzuwerfen. Es erfordert sehr viel Übung, sich einem Millionenpublikum „ganz natürlich“ zu präsentieren. In dieser perfektionierten Show-Welt kann eine anfängliche Unsicherheit sogar sympathisch wirken. Aber Lucke lässt das Grinsen einfach nicht. Die anfängliche Unsicherheit mag überwunden, der argumentative Pfad aufgenommen sein, Lucke lächelt weiterhin wie ein Student in einem Bibelkreis, der sich vorher einen Joint reingezogen hat. Ob es nun um das Leid der südeuropäischen Länder, um Massendemonstrationen mit vielen Verletzten, um die zu erwartenden Schulden der deutschen Steuerzahler geht oder um die Deutsche Geschichte: Lucke lächelt bis der Arzt kommt. Seine Argumente können noch so messerscharf sein, sie verlieren sich einfach darin, dass der Prof. Lucke selbst eigene Standpunkte nicht ernst zu nehmen scheint. Das ist ein Zucken im Elfenbeinturm, ein Gehabe, welches der Wähler nicht nachvollziehen kann.

Eine Alternative, die keine Alternative ist

Bernd Lucke weiß sehr gut das Problem der Eurowährung zu erklären und scheut sich nicht, offen zu legen, dass Deutschland als wirtschaftlich stärkstes Land letzten Endes für alle anderen Euroländer bis hin zu Frankreich haften wird. Es ist für Eurogegner eine wahre Freude, Bernd Lucke dabei zuzuhören wie er schonungslos die Euro-Idee auseinandernimmt. Ihm ist Beifall sicher, wenn er schlussfolgert, dass es so nicht weitergehen könne – nicht zu Lasten unserer Kinder. Jedoch kommt nach der genauen Sezierung des Europroblems die Lösung um so oberflächlicher daher. Bernd Lucke strebt den Austritt aus der Eurowährung an. Das ist ungefähr so als wenn ein Arzt die Amputation eines Körperteils empfiehlt, weil der Rest des Körpers von Metastasen befallen ist. Rein argumentativ ist dieser Vergleich zulässig. Denn die Fehlkonstruktion im Euro verbreitete sich wie ein Geschwür über Ländergrenzen hinweg. Wenn Deutschland aus dem Euro einfach nur austritt, werden sich die Ungleichheiten nicht plötzlich auflösen. Griechenland, Portugal, Spanien und Italien werden auch weiterhin mit Deutschland nicht konkurrieren können, werden also unsere Unterstützung in Form von Hilfskrediten brauchen – oder wird Deutschland mit dem Euroaustritt nicht mehr für das Ausland produzieren wollen? Es kann eben nicht nur bei einer – wenn auch berechtigten – Kritik des Euros bleiben, es müssen echte Alternativen debattiert werden. Die bleibt die „Alternative für Deutschland“ schuldig. Es ist völlig gleichgültig, ob wir den Euro haben oder die D-Mark. Das Geld sammelt sich in unserem Zinseszinssystem dort – unter welchem Label auch immer – wo es bereits in Mengen auf dem Konto ist. Je mehr Geld an einem Platz vorhanden ist, desto mehr steigt die Zinslast für den Rest der Gemeinschaft, desto mehr steigen die Forderungen, desto mehr Armut wird produziert. Dieses System ist natürlich nicht alternativlos. Echte Alternativen bleiben bei der AFD aber aus. Das mag Professoren und Abtrünnige der etablierten Parteien nicht stören, sind sie es eh gewohnt, sich in einem hermetischen Raum zu bewegen. Doch der potentielle Wähler merkt sehr wohl, wenn Merkels Mantra der Alternativlosigkeit keine logische Alternative entgegengesetzt wird.

Ähnlich alternativlos argumentiert Lucke beim „Einwanderer-Problem“. Die EU – schön und gut – aber die armen Einwanderer aus den armen EU-Ländern, die in Deutschland nur das Kindergeld abgreifen, aber nicht arbeiten wollen, die müsse man zurückschicken. Zu ihrem eigenen Wohl natürlich. Man müsse eben dafür sorgen, dass diese Menschen in ihren Herkunftsländern sozial abgesichert werden, so Bernd Lucke. Klingt erst einmal irgendwie natürlich. Soll doch jeder in seiner Mentalität glücklich werden, da wo er geboren wird. Nur, wie war das nochmal mit dem Euro? Woher soll Rumänien das Geld nehmen, um ein gleichwertiges Sozialsystem zu gewährleisten? Sich leihen? Vielleicht von Deutschland? Zu welchem Zinssatz? Und wenn Rumänien die Zinslast nicht mehr tragen kann? Wir haben kein „Euro-Problem“, wir haben auch kein „Einwanderer-Problem“. Wir haben ein Verteilungsproblem – direkt vor unserer Haustür. Und im Ausbleiben dieser Feststellung scheitert die Alternative für Deutschland als Alternative für Deutschland.

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34 Antworten zu Bernd Lucke und die AFD: Ein Zucken im Elfenbeinturm

  1. IPKlaus schreibt:

    Den Artikel unterschreibe ich ohne wenn und aber.

    Die AfD besteht aber auch aus anderen Leuten – und auch die sind mit ein Grund, die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu untergraben. Totschweigen oder verahrmlosen wie es Prof. Luke macht erinnert mich sehr stark an den Politikstil der etablierten Parteien. Für mich ein zweiter elementarer Kritilkpunkt, der mich auch weiter auf die Suche nach Alternativen zwingt.

    • Blanc schreibt:

      Ein serioeser Politikstil und ein sachkompetenter Professor schaden unserem Land nicht! Ausserdem hat es da noch viele weitere Experten im Team der AfD Spitze und in den vielen Landesverbaenden! Machen sie doch auch mit! =)

      • IPKlaus schreibt:

        Schauen sie sich einige Kommentare der AfD Befürworter hier im BLOG an, dann wissen Sie warum ich nicht mit mache. Wenn sachkompetenten Professoren die soziale Komponente völlig fehlt dann ist das für mich und viele Andere abschreckend.

  2. torsten schreibt:

    Wenn es heißt: „Wenn Deutschland aus dem Euro einfach nur austritt, werden sich die Ungleichheiten nicht plötzlich auflösen. Griechenland, Portugal, Spanien und Italien werden auch weiterhin mit Deutschland nicht konkurrieren können, werden also unsere Unterstützung in Form von Hilfskrediten brauchen – oder wird Deutschland mit dem Euroaustritt nicht mehr für das Ausland produzieren wollen?“ hat darauf die AfD eine klare Antwort: Nach einem Austritt Deutschlands aus dem Euro-Raum würde Deutschland den (Süd-)Euro nicht mehr stärken, Das wäre schon erst mal gut für die Südländer, weil dann ihre Exporte sich verbilligen würden. Detuschlands Exportsärkre verdankt sich übrigens zu einem Gutteil dem zu niedirgen Euro-Wechselkurs und das sind bene Porfite auf Kosten der Süd-Euroländer. Sodann stünde es den besonders gebeutelten Südländern frei, entweder zu eiren Währungsschlange zurückzukehren, und zur parallelen Einführung eines Systems nationaler Währungen neben dem Euro. Innerhlab des neuen Süd-Eurosystems könnten dann feste Wechselkuse zu den nationalen Währungen festgelegt werden, die bei Bedarf aber auch mal wieder .abwerten könnten. So ersparte man den Völkern die derzeitigen knallharten Sparprogramme. Dennoch wird es für die Altschulden in Euro einen Kombilösung aus Schuldenschnitt und weiteren unerfreulichen Lösungen geben müssen, aber die derzeitige Endlosschelife wäre endlich einmal durchbrochen.
    Im übrigen finanziert Deutschland derzeit seinen Export auch durch Targetsalden der Südländer: sprich sie schreiben an..

  3. schreibt:

    Ich werde – aus gutem Grund – nicht zur Wahl gehen, habe dennoch ein paar Talkrunden mit Prof. Lucke verfolgt. Sein Problem ist, dass er wie ein Milchbubi auf mich wirkt. Ich nehme an: nicht nur auf mich. Es nimmt ihn kaum einer ernst. Auch mich kann er nicht überzeugen, wobei ich ihm seine Fachkompetenz nicht absprechen möchte. Er kann bestimmt mit harten Fakten Punkten, aber die spielen in Talkrunden eine untergeordnete Rolle. Talkrunden dienen meist eher der Desinformation, das sollte man nicht vergessen. Generell haben viele Politker (Stoiber, Schröder, Niebel, Gysi uva.) keine besondere Achtung von Professoren und das lassen sie ihn auch spüren.. Es kommt eben nicht nur auf gute Argumente an, sondern wer als Gesamtpaktet überzeugt. Und er überzeugt eben nicht als Gesamtpaket! Die einzige Ausnahme ist wohl Dirk Müller: er hat gute Argumente, ist charismatisch und verfügt über das Hintergrundwissen. Er lässt sich auch von rhetorische geschulten Politikern nicht unterbuttern, weil er mindestens so ein Profi wie Gysi ist. Wenn man mit Politkern konfrontiert ist, die gar nichts anderes vertreten können/wollen als den bisherigen Kurs von Angela Merkel & Co., dann werden die guten Argumente verpuffen. HInzu kommt, dass man solche Leute gerne in die „rechte Ecke“ rücken möchte, schließlich darf keiner „rechter“ als CDU/FDP sein. Alle anderen sind Nazis 😀

  4. Gregor schreibt:

    Es ist vollkommen gleichgültig wie Hr. Lucke vom Wähler aufgenommen wird.Seine Darstellungen des Euro sind richtig und der Wähler wird es nach dem 22.9. sehr schnell merken´,wenn er durch eine Steuererhöhung z. B. Mehrwertsteuer usw. außergewöhnlich belastet wird und seinem Wohlstand langsam Aufwiedersehen sagen darf.Nur dann ist es zu spät und er wird den alten Zeiten der DM noch sehr nachtrauern.

  5. Steiner schreibt:

    Was hier fehlt,sind die Fakten.
    Mich interessiert nicht, ob Herr Lucke lächelt oder nicht und wie lange er das tut und ob er damit aufhören kann oder nicht. Mich interessiert die Rückkehr zu den Maastrich-Verträgen, die bei Einführung des Euro bindend waren.Mich interessiert es, wenn die Politik in der Eurokrise in der Art eines Sonnenkönigs nach dem Motto „der Staat bin ich“ handelt.Sollten Ihnen diese Defiziete entgangen sein, schreiben Sie bitte keine Artikel .

    • Björn Kügler schreibt:

      Wenn Sie sich nur für die Rückkehr zu den Maastricher Veträgen interessieren, oder in eine Zeit, als die EZB noch vernünftig gearbeitet hat oder als wir noch kein Target2-Problem hatten, dann ist dies der falsche Artikel. Ich kann ja die Aufregung über den Umgang mit der „Euro-Krise“ nachvollziehen, aber in diesem Text ging es darum, der Frage nachzugehen, warum die AfD bei den Wählern nicht ankommt – trotz Medienpräsenz, wie sie der PdF zb nicht zu Teil wurde. Im Übrigen würde ich auch weiter schreiben, wenn ich in den Maastricher Verträgen eine ausgehandelte DIN für Holländischen Käse vermuten würde. Das erlaube ich mir einfach, wenn Sie erlauben.

    • Manuel Ziegler schreibt:

      Was Sie Interessiert ist dann wohl doch eher nebensächlich. Die Bitte, keine Artikel zu schreiben zeigt nur, wie sehr Sie von sich selbst eingenommen sind und wie wenig Sie anderen das Recht auf eine eigene, andere Meinung einräumen. Das ist nicht zuletzt einer der Gründe warum ein vernünftiger Mensch die AfD nicht ernst nehmen kann.
      Und um nocheinmal auf Herr Luckes dümmliches Grinsen zurückzukommen: Auch der letzte Wähler merkt irgendwann, wenn ein “Professor” auf andere herabschaut und das ist wirklich das letzte, was ein Politiker tun sollte, wenn er gewählt werden möchte.

  6. dw-seneca schreibt:

    Selten habe ich in diesem Blog einen derart oberflächlichen Artikel gelesen. Im übrigen stimme ich Steiner voll zu. Auch mich interessieren nur die Fakten und nicht das äußere Erscheinungsbild eines Politikers. Von mir aus kann seine Hautfarbe grün mit roten Punkten sein.
    Entscheidend ist auch nicht die AfD sondern einzig und allein die Unwählbarkeit der Blockparteien, die Recht und Verträge gebrochen haben, die lügen und betrügen, daß sich die Balken biegen.

    • Björn Kügler schreibt:

      Wenn die Alternative für Deutschland trotz berechtigter Eurokritik bei den Wählern nicht ankommt, dann hat dies einen Grund. Und es kann nur gut sein, dem nachzugehen. Wenn dieser Grund schon an der Oberfläche zu finden ist, dann ist das eben so. Ich habe dieses oberflächliche Showtalk-System nie befürwortet, ist aber trotzdem leider relevant, wenn es um die Gunst von genügend Wählern geht. Und wenn selbst in der Tiefe die AfD keine echte Lösung präsentiert, dann ist das eben keine Alternative. Es hätte mich gefreut wenn es anders wäre, denn über die Unwählbarkeit der Blockparteien brauchen wir hier nicht zu diskutieren.

  7. Mitvirbildviran schreibt:

    Herr Luke steht auch nicht für den Austritt Der BRD aus dem Euro so wie Sie es oben beschrieben haben, sondern er setzt sich für die Möglichkeit eines Austritts einzelner Südländer ein. Sie propagieren hier schämen Sie sich !

    • Michael2099 schreibt:

      Ganz meiner Meinung. Schlecht recherchiert und voll in die Trompete blasen. Wenigstens sind die Kommentatoren aufgklärt. Der Austritt Deutschlands, ist seit Monaten vom Tisch und schon zig mal in Talkshows auch als solches, proklamiert worden. Südländer austreten, stablisieren, Geschäfte mit machen. Luckes Weg in Kurzfassung. Ich wähle die AFD. Sonst hab ich immer CDU/SPD gewählt.

  8. Lockez schreibt:

    Ist doch kein Wunder daß die AfD nicht so angenommen wird wie die Partei es eigentlich will.
    Das sind ja auch nur Wendehälse (Euroausstieg) und die können sich sogar eine Koalition mit der antichristlichen CDU vorstellen.
    Daher ist diese Partei für mich nicht wählbar !

  9. Hans Richter schreibt:

    In den Schulen müssten dringen volkwirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt werden. Kaum jemand weis was ein Leistungsbilanzdefizit ist. Die Eurokrise ist im Kern eine Leistungsbilanzkrise.

    Ein Leistungsbilanzüberschuss bedeutet eine zusätzliche Nachfrage, welche eine höhere Beschäftigung zur Folge hat. Die zusätzliche Nachfrage für Deutschland bedeutet aber gleichzeitig eine geringere Nachfrage in den Defizitländern. Ein Leistungsbilanzüberschuss führt zu einem Export von Arbeitslosigkeit und einem Import von Arbeitslosigkeit in den Defizitländern. In diesem Sinn hat Deutschland profitiert auf Kosten der Defizitländer. Deutschland hat aber auch mehr Waren produziert als konsumiert und somit unter seinen Verhältnissen gelebt. Die Defizitländer müssen sich außerdem verschulden um das Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren. Die Rechnung geht auf Dauer nur auf, wenn die Leistungsbilanzen ausgeglichen sind.

    Die AfD ist die einzig wählbare Partei und die letzte Chance das Schlimmste noch zu verhindern.

    • Hedy Dalmer schreibt:

      @herr richter,
      ich danke ihnen von ganzem herzen, einfach wunderbar erklärt, sie sollten wirklich als politiker tätig werden. da versteht selbst der dümmste deutsche michel wie die krise funktioniert. geben sie freu merkel und hernn schäuble mal nachhilfeunterricht, vielleicht verstehen sie endlich wie unsere krise zu stande kam und was sie angerichtet haben. aber ich sage immer, gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. nichtsdestotrotz, viele komplizierte sachverhalte sind auch für den normalen bürger nicht mehr nachzuvollziehen, ich verlasse mich da auch auf mein bauchgefühl und das sagt mir intuitiv, diese irren müssen gestoppt werden und nur die afd ist die einzige hoffnung für mich, auch wenn ich glaube, dass der karren so tief im dreck steckt, das die afd nur noch schadensbregenzung betreiben kann. aber lieber schadenbegrenzung als der sturz in den abgrund.

  10. Björn Kügler schreibt:

    Das ging hier emotional hoch her. Kein Wunder, ist für viele Leser die Afd doch DIE Alternative für Deutschland. Da tut Kritik besonders weh. Obgleich diese auch als eine Hilfestellung gesehen werden kann. Nun gut: Für die Kommentatoren, die sich nicht ganz sicher zu sein scheinen, ob die Afd aus dem Euro will oder ob die Südländer aus dem Euro raus sollen, hier ein Auszug aus dem Wahlprogramm der AfD:
    „Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.“
    https://www.alternativefuer.de/de/wahlprogramm.html
    Wobei, wie schon erwähnt: Der Euro ist nur EIN Teil unserer Finanzkrise. Der Euro ist nur ein Beschleuniger in der Umverteilung. Hält man den Euro auf, ändert man damit noch nicht das Grundproblem. Zur Bennenung und Lösung der Finanzkrise ist (Geldschöpfung, Zinseszinsbelastung, Dogma des gernezenlosen Wachstum usw.), wie schon erwähnr, im Parteiprogramm nichts zu finden. Leider!

  11. Otto Wurst schreibt:

    Also immer weiter so ??? Kein Innehalten möglich ? Den Zug weiter in den Abgrund rasen lassen ? Meint der Autor seinen Artikel wirklich ernst ?

  12. Otto Wurst schreibt:

    @ Björn Kügler,

    wenn die Alternative keine Alternative ist (und genau das steht so im Artikel) dann heisst das eben doch “ weiter so“, denn es gibt zur Zeit keine andere nennenswerte Alternative ausser der Alternative (andere Alternativen sind unfähig oder extrem). Insofern verstehe ich nicht, wieso Sie meinen Kommentar nicht verstehen.

    • Björn Kügler schreibt:

      Die „Alternative für Deutschland“ sieht sich in ihrem Parteinamen als Antwort auf Merkels immer wieder geäußerter Alternativlosigkeit. „Alternativlos“ ist eine Worthülse, der gilt es zu widersprechen. Richtig. Die „Alternative für Deutschland“ macht dies auch deutlich. Aber sie macht es in erster Linie für die Vergangeheit deutlich. Wie hier schon in den Kommnetaren erwähnt, prangert sie zurecht an, dass es Deutschland war, das zuerst die Maastricher Verträge brach usw. Im Übrigen geht mir der Blick in die Vergangenheit was den Euro betrifft bei Lucke nicht weit genug. Wieso nimmt er die Möglichkeit nicht wahr, dem hgroßen Publikum, das er hatte, zu erzählen wie der Euro der Regierung Kohl aufgedrängt wurde. Aufgedrängt ist hierbei noch vorsichtig formuliert. Zurück zur Frage: Nur weil keine einzige Partei wählbar ist und eine aber „Alternative für Deutschland“ heißt, muss sie für mich nicht alternativ sein. Alternativ ist im Parteinamen erst einmal ein Wort genau wie Christlich im Parteinamen der „CDU“. Es ist eben gerade die AfD eine Partei, die so weitermachen will wie bisher, also bis zur Einführung des Euros. Aber wir hatten schon vor dem Euro das Problem, dass die Währungen von Frankreich, Italien, Spanien ihre Währungen von den 50ern bis zum Euro bis zu 90 % an Wert gegenüber der D-Mark verloren. Der Euro hat das Problem der offensichtlichen Ungleichheit nur beschleunigt. Die Alternative zum Euro kann nicht allein die Abspaltung sein, ob nun in Form eines Nord-Euros, einer D-Mark, wie auch immer. Ich habe mnich noch nicht dafür entschieden, ob ich der Argumentation der Österreichischen Schule folge, aber zumindest zeigt diese sich als echte Alternative.

  13. Otto Wurst schreibt:

    @Björn Kügler:
    Ich habe einen sehr schönen Spruch gelesen, also nicht von mir, Autor habe ich vergessen, „Armer zum Reichen: lass uns teilen, was Du besitzt. Sagt der Reiche: ok, machen wir. Und was machen wir, wenn ich in 5 Jahren wieder reich bin und Du wieder arm ? Sagt der Arme: dann teilen wir erneut“
    Herr Kügler, lassen Sie das mal sacken. Sie werden die unterschiedliche Leistungsfähigkeit ( und generell die Unterschiede zwischen den Menschen ) durch kein System der Welt abschaffen. Die AfD erscheint mir am ehesten befähigt, motivierten Menschen die Motivation zu erhalten, im Gegensatz zu den Blockparteien, die mit einem immer deutlicher werdenden System DDR 2.0 jeglichen Anreiz zu mehr Leistung im Keim ersticken möchten. Ich bin Unternehmer und zahle in D meine Steuern. Sehr viele Steuern. Mit diesen Steuern muss ich bereits genügend unmotivierte Leute „durchziehen“. Ich kann suchen soviel ich will, ich finde keine Mitarbeiter, die bereit sind, den Gegenwert für ihr Gehalt in Leistung zu erbringen, ich höre immer „warum soll ich mehr tun, Kollege H4 bekommt das alles ohne was dafür zu tun.“ Tagtäglich arbeite ich als Chef die dreifache Leistung, um die Unzulänglichkeiten der Unmotivierten auszugleichen. Die aktuelle Bestrafung von Fleiss durch die völlig verfehlte Politik der sog „Etablierten“ wird nicht mehr lange gut gehen. Wenn keine Trendwende erfolgt, wird D untergehen. Wenn es nicht schon längst zu spät ist. Dreimal dürfen Sie raten, warum soviele mittelständige Unternehmer in der AfD sind. Diese Menschen halten diesen Staat am Leben, sie schaffen die meisten Arbeitsplätze ( nicht VW oder Daimler oder sonstige Grosskonzerne, wie viele glauben) nein, der Mittelstand trägt alle Last. Und diese Last ist einfach zu gross geworden für die “ kleinen“ Mittelständler, aufgrund der völligen Unfähigkeit der gesamten Politik. Ich lade Sie herzlich ein, mal einen Tag in einem kleinen, mittelständischen Unternehmen den Irrsinn zu erleben, den wir als Unternehmer durch die aktuelle Politik mitmachen. Danach diskutieren wir weiter.

    • Gregor schreibt:

      Diesem Statement ist nichts hinzuzufügen.

    • IPKlaus schreibt:

      So sind die AfD Befürworter. Verbohrt und überheblich. Keine soziale Kompetenz.

      @Otto Wurst
      Sie sollten sich überlegen, woher eine Motivationslosigkeit kommt. Bezeichnend für mich ein Angebot an Gustl Mollath als er noch in der Psychatrie einsaß: „Geben Sie zu, daß sie psychisch krank sind, dann können wir sie entlassen. Andernfalls werden sie noch Jahre hier zubringen müssen“. Was würden Sie an seiner Stelle wählen? Denken Sie mal heftig darüber nach.
      Unternehmer wie Sie benötigen Mitarbeiter, die das doppelte leisten und nur die hälfte Lohn dafür bekommen. Gerne auch als „Aufstocker“ der Arbeitsargentur. Sie sollen dem Unternehmer dankbar entgegen treten der seinem Hobby der Unternehmensführung nachgeht und dabei mehr Geld anhäuft als notwendig. Ihr Problem ist, dass sie die Leistung ihrer Mitarbeiter nicht ausreichend würdigen. Mit ihren Steuern ziehen sie keine Mitarbeiter durch sondern kaufen sich eine Infrastruktur, die ihr Unternehmen dringend benötigt um für Sie Geld zu verdienen.
      Sie verwechseln evtl. Perspektivlosigkeit mit Motivationsdefizit. Dieses Auspressen der Gesellschaft kann nicht mehr lange gut gehen und wenn der Mittelstand wirklich der größte Arbeitgeber ist, dann trägt der Mittelstand auch die größte Schuld an dieser Misere.
      Ihr Kommentar trieft vor Selbstüberschätzung wenn Sie der Meinung sind, Sie würden den Staat am Leben halten.
      Wie im obigen Kommentar richtig geschrieben steht ist die AfD keine Alternative zur Problemlösung, da auch sie keine Gesamtlösung anbietet. Geld- und Finanzpolitik ist nur ein Punkt zur Krisenbewältigung den die AfD evtl. etwas anders anpackt als die Bundesregierung. Aber ein Zustand der Ihnen hilft ihren Besitzstand zu wahren ist für die Mehrheit der Bevölkerung keine akzeptable Lösung. Schon gar nicht von denen, die hoch motiviert sind und versuchen Verbesserungen durchzusetzen.

      Bitte nehmen Sie meinen Kommentar nicht persönlich so wie ihre Mitarbeiter ihren Kommentar nicht zu ernst nehmen sollten.

  14. Otto Wurst schreibt:

    @IPKlaus: keine Bange, ich kann was wegstecken. Lustig finde ich den Kommentar „überheblich“. Sie haben wirklich keine Ahnung. Komisch, keiner möchte meine Einladung annehmen, mal einen Tag seinen Arbeitsplatz mit mir zu tauschen (inkl dem Treffen der Entscheidungen). Keiner hat den Mumm in den Knochen, schwere Entscheidungen zu treffen. Keiner will Verantwortung tragen, aber alle wollen am Monatsende ihr Gehalt, und es ist ihnen völlig wurst, wo der Chef das Geld hernehmen soll. Keiner kann die vielen schlaflosen Nächte nachvollziehen, die wir Unternehmer haben, weil wir nicht wissen, wir unsere Mitarbeiter in schweren Zeiten halten können. Sie haben nicht den Hauch einer Ahnung. Sie wollen alle nur die Vorteile haben, die ein Unternehmer hat, aber Sie wollen den Preis dafür nicht zahlen. Sie jammern und wehklagen, aber sie gehen nicht her und gründen eine eigene Firma. Sie wollen, dass jemand anders dieses Risiko für sie übernimmt, aber Sie wollen alle am Monatsende ihr Gehalt. Sie reden von sozialer Ungerechtigkeit, ja schön, aber am Schluss soll irgendeiner alles bezahlen, aber Sie wollen nicht derjenige sein, der ihre Sozialheit bezahlt. Alle wollen nur nehmen, aber kein Risiko tragen, Vollkasko für alles, aber keiner will in die Vollkasko einzahlen. Sie haben nichts, wirklich gar nichts, verstanden. Sie sehen nicht, wieviele Verluste ein Unternehmer oft in schlechten Jahren macht, wegen derer man die Banken anbetteln muss, um die Firma trotzdem am Leben zu halten, Sie sehen nur die Gewinne die ein Unternehmer in guten Jahren (vielleicht) macht. Sie sehen nicht, dass der Unternehmer mit allem, mit all seiner Altersvorsorge, mit all seinen Ersparnissen, für seine Schulden haftet, und dass er oft alles, wirklich alles in seine Firna steckt. Aber wehe, er macht dann wirklich mal ein paar Euro Gewinn, das sehen Sie. Und natürlich sehen Sie alle das dicke Auto, das der Chef fährt, während Sie selbst keine Gehaltserhöhung bekommen. Leider reicht Ihr Horizont dazu nicht aus, das zu verstehen. Aber  Sie wollen es ja gar nicht verstehen, denn immer wenn ich Leute wie Sie einlade, mit mir zu tauschen ( denn dann würden Sie es verstehen), dann ziehen Sie den Schwanz ein. Ebenso wenig können Sie über soziale Kompetenz mitreden, auch da lehnen immer alle meine Einladungen zum Verstehen lernen ab. PS: ich zahle sehr gute Gehälter, aber auch das reicht den meisten Angestellten nicht, der Gewöhnungseffekt tritt sehr schnell ein. Leider können Nicht-Unternehmer nicht mitreden, solange sie den Schritt in die Selbständigkeit nicht selbst gehen. Sie arbeiten nur ab, was andere Ihnen vorsetzen, aber Sie erschaffen selbst nichts Neues. Sie erwarten aber, dass ihr Chef tagtäglich neue Ideen entwickelt, die zu allem Überfluss auch noch Geld einbringen sollen, aber bitte gerade nur soviel, dass er ihr Gehalt zahlen kann, aber nicht zuviel, dass er bloss nicht zuviele Gewinne damit macht. Sie leben scheinbar alle auf einem Ponyhof, ganz sicher aber nicht in dieser Welt. Eines muss ich Ihnen lassen: jammern können Sie hier wirklich sehr gut. 

  15. IPKlaus schreibt:

    @Otto Wurst

    Sie haben so recht. Keiner kann so viel Ahnung von ihrem Job haben wie Sie selbst. Das erkenne ich an.

    Wenn niemand ihr Angebot annimmt mit Ihnen zu tauschen, dann wechseln Sie doch für einen Tag mal mit z. B. einem Gerüstbauer, der im Akkord arbeiten muss. Wäre mal eine ganz neue Erfahrung. Ich kenne ehemalige Unternehmer, die gescheitert sind und wieder einen Angestelltenjob machen mussten. Die sind geläutert und haben eine realistischere Einschätzung. Ich möchte nicht wissen was gescheiterte Unternehmer denken wenn ihnen auch noch der Arbeitsmarkt verschlossen wird, wie es jetzt in Griechenland, Spanien und Portugal der Fall ist.

    Hier geht es aber um die Akzeptanz der AfD bei der Mehrheit der Bevölkerung und da tun Sie mit ihrem Kommentar alles, um diese Akzeptanz weiter zu senken. Mir soll es recht sein, da ich andere und bessere Alternativen suche.

  16. Otto Wurst schreibt:

    IPKlaus, sie werfen alles durcheinander. Mollath ist ein tragischer Fall, der nichts mit unserem Thema hier zu tun hat, höchstens den Sumpf der bay. CSU beschreibt und die desolate Lage der Rechtsprechung in D, welche genau die etabl. Parteien zu verantworten haben. Gerüstbauer: Niemand zwingt einen Gerüstbauer, Gerüstbauer zu werden. Wir haben in D freie Berufswahl und ausserdem wissen Sie nicht, in welcher Branche ich bin, vielleicht bin ich ja selbständiger Gerüstbauer. Sie tun so als wäre ich mit goldenem Löffel geboren, sie wissen NICHTS über mein Unternehmen, alles von Null hart erarbeitet und ganz unten angefangen. Thema gescheiterte Unternehmer: Sie verstehen einfach nicht, dass wir hier in D zu wenig Mutige haben. Und auf die wenigen Mutigen schimpfen Sie. Genau wegen Leuten wie Ihnen, die keine Zusammenhänge verstehen können, ist D in dieser unangenehmen Situation. Wählen Sie einfach weiter wie bisher  und schimpfen Sie weiter auf die arroganten Chefs und die Ungerechtigkeit der Welt. Viel Glück.

  17. Otto Wurst schreibt:

    Noch ein Nachtrag: gäbe es weniger Gerüstbauer, würden automatisch die Preise und damit die Gehälter derer steigen. Und dass einer Gerüstbauer werden MUSS, weil er nichts anderes kann, liegt ganz alleine an ihm selbst, denn hätte er in der Schule aufgepasst, müsste er zu Zeiten, in denen es genügend Gerüstbauer gibt, nicht Gerüstbauer werden, sondern er hätte vielleicht Entwickler für Windenergieanlagen werden können. Geben Sie bitte nicht den Schlaueren/Fleissigeren unter uns die Schuld für das Elend der weniger Schlauen/Fauleren. Es kann niemand was dafür, wenn diese dann schlehter bezahlte Arbeiten annehmen müssen, weil es für diese keinen Markt gibt. Oder aber haben Sie bitte persönlich den Mumm, gründen SIE doch eine Gerüstbauer Firma und geben SIE doch diesen Menschen mehr Geld. Schimpfen Sie aber bitte nicht über andere, die es nicht tun, wenn Sie selbst es auch nicht tun. Die Welt ist nunmal nicht die Berliner Tafeln, sondern ein knallharter Konkurrenzkampf. Genau dieses Bewustsein für Zusammenhänge versucht die AfD aufzuzeigen. Leute wie Sie aber kaufen statt teurer deutscher Waren (zb dicke deutsche Autos, wie Ihr Chef, der damit Ihren Arbeitsplatz bei den deutschen Autobauern erhält) lieber billige China Waren, die von Kindersklaven hergestellt werden, und genau damit zwingen Sie Ihren Chef, billiger herzustellen und weil er keine Chance hat, am Stahl zu sparen, muss er an Ihrem Gehalt sparen. Wieviele billige Chinawaren finden sich zb bei Ihnen zuhause ? Wieviele deutsche ? Geiz ist geil ? Sie alle sägen sich doch mit Ihrer Kurzsichtigkeit den eigenen Ast ab.

    • Manuel Ziegler schreibt:

      Hören Sie sich eigentlich selbst reden? Sie tun so, als wären gerade Sie einer der intelligenteren in unserer Gesellschaft und fühlen sich dabei als eine Art Übermensch. Trotzdem haben Sie nichteinmal die Grundlagen des wirtschaftlichen Denkens verstanden, wenn Sie argumentieren, Waren aus China (und anderen Ländern?) wären schlecht für das deutsche Wirtschaftsgefüge. Es ist nuneinmal so, dass durch freiwilligen Handel der Gesamtwohlstand einer Gesellschaft steigt, aber das können Sie gar nicht verstehen, schließlich sehen Sie immer nur die Seite des Unternehmers und verhalten sich auch hier absolut egoistisch. Menschen wie Sie tragen keinesfalls zu einer besseren Gesellschaft bei.
      Aber da Sie sich jetzt zur Genüge selbst gelobt haben und nicht müde geworden sind, andere als unfähig zu bezeichnen, teilen Sie uns doch einmal Ihre Referenzen mit? Lassen Sie uns Ihre Kompetenz bewundern und sagen Sie uns, welches Unternehmen Sie von „Null“ aufgebaut haben.
      Und noch etwas: Sollten Sie nachts mal wieder schlaflos sein, weil Sie eine ach so wichtige Entscheidung treffen müssen, suchen Sie nach Lösungen, anstatt Ihre Zeit damit zu verbringen, sich selbst zu loben.

  18. Björn Kügler schreibt:

    @Manuel Ziegler: @Otto Wurst: Verbauen Sie sich bitte nicht die Möglichkeit einer sachlichen, echten Debatte dadurch, dass latent beleidigt wird. Sonst endet der Austausch in ein Ping-Pong-Spiel und niemand kommt weiter. Das wäre doch schade bei dem wichtigen Thema.

  19. Otto Wurst schreibt:

    Sie haben absolut recht, Herr Kügler. Ich habe mich hinreissen lassen, die Sachlichkeit zu verlassen. Ich finde es nur einfach schade, dass es soviele Menschen gibt, die von anderen etwas verlangen, was sie selbst nicht zu geben bereit sind. Zurück zum eigentlichen Artikel: Es wäre begrüssenswert, wenn wir der Partei eine Chance geben würden, sozusagen als Test. Wenn sie versagt, können wir sie in 4 Jahren wieder abwählen. Wenn wir es nicht ausprobieren, werden wir nie herausfinden, obs mit einer anderen Strategie nicht vielleicht doch geklappt hätte.

  20. Konrad Sondermann schreibt:

    Es ist nicht leicht aus einem Artikel oder Kommentar die unsachlichen komponenten zu ignorieren, aber das sollte immer das Ziel sein. Beleidigungen sind unsachlich und deshalb immer kontraproduktiv. Überheblichkeit ist aber gar nicht schlimm, denn ihr kann man durch Fakten und Logik etwas entegensetzen.

    @Otto Wurst: Sie sollten sich einmal, wie oben erwähnt, in die Lage ihres Mitarbeiters versetzen, soweit es möglich ist. Ich bin selber ein „Arbeiter“, fleißig, wie ich von mir denke, aber ich kann Ihre unmotivierten Angestellten verstehen, denn ich sehe es aus der gleichen Perspektive. Das ist aber nur oberflächlich betrachtet. Sie scheinen vernünftig und offen zu sein, und bitte erlauben Sie mir die Überheblichkeit Ihnen zu sagen, daß Sie dieses System nicht verstanden haben. Das erkennt man leicht an Ihren Aussagen, da diese sich nur an der Oberfläche bewegen. Björn Kügler hat es verstanden. Bitte beschäftigen Sie sich mit den Themen Geldsystem, Zinsen und Geldschöpfung. Es gibt sehr viel im Internet dazu. Ich habe es vor ca. einderthalb Jahren verstanden, als ich nicht mehr glauben konnte, was vermeintliche Wirtschaftsexperten in den Medien so alles über diese „Wirtschaftskrise“ erzählen. Ignorieren Sie bei Ihren Recherchen die vielen Verschwörungstheorien. Viele sind zwar durch Fakten begründet, aber sie bringen nur Frust. Konzentrieren Sie sich nur auf die logisch hergeleiteten, mathematisch belegbaren Tatsachen, wie dieses zinsbasierte Schuldgeldsystem funktioniert. Eine Bewertung und Anwendung auf die Gesellschaft, und die daraus resultierende Schlußfolgerung, überlasse ich Ihnen. Wenn Sie es dann verstanden habe, resignieren Sie nicht, denn nicht nur Schulden und Vermögen wachsen exponentiell. Auch Informationen verbreiten sich exponentiell. Irgendwann, vielleicht nicht mehr in unserer Generation, wird die kritische Masse überschritten.
    Am 30. August im Augustinerkeller hat Bernd Lucke in der anschließenden Fragerunde offengelegt, daß er dieses System leider nicht verstanden hat. Die AFD bewegt sich innerhalb des Systems, kratzt nur an der Oberfläche. Deshalb ist die AFD für mich keine Alternative. Wir, das Volk, sollten uns aber nicht durch ein bewußt installiertes Parteiensystem spalten lassen. Das Gemeinwohl ist nicht parteiisch. Auf diesem Planeten ziehen wir alle am gleichen Strang.

  21. marc schreibt:

    1.Ohne das Geldsystem das nach paar Jahrzehnten immer zum Problem wird würden wir wie in der UDSSR leben.Es gibt also 2 Möglichkeiten.Alle paar Jahrzehnte eine Hyperinflation und gut gelebt oder immer schlecht leben.

    2.Erstmal sollen Länder aus dem Euro austreten dürfen(bisher darf man nur aus der EU austreten-also mal wieder ein Schildbürgerstreich Brüssels denn es wäre möglich das ein Land den EURO hat abernicht mehr Mitglied der EU ist)nur wenn es nicht anders geht soll es zurücl zur DM gehen.
    3.Würden wir austreten würde der Euro fallen und die DM steigen.Die Südländer wären wieder Wettbewersfähig und wir könnten alles billiger Importieren(selbst unsere Autos werden zu 80% im Ausland produziert).Die Schulden könnten wir auch schneller abzahlen.

    4.Lucke und viele andere wollten niemals als Politiker in der Ö. stehen und haben was gelernt einen Job und Familie also etwas zu verlieren-im Gegensatz zu den alten Politikern.
    Es ist wichtig das eine neue Partei ins Parlament kommt.Wenn es dazu Leute sind die von Wirtschaft Ahnung haben umso besser.
    Was würde da wohl durch Anfragen die sie dann machen können ans Licht kommen?

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